Was sind Schüssler-Salze?

 

                Dr. med. W.H. Schüßler   (1821-1898)          

      

 

 

Das griechische Wort "Bio" hei�t Leben und "Chemie" bezeichnet den Zweig der Naturwissenschaft, der sich mit der Zusammensetzung und der Umwandlung der Stoffe und ihrer Verbindungen befasst. Biochemie ist demzufolge die "Chemie des Lebens". Diese Lehre wurde vom Oldenburger Arzt Dr. med. Wilhelm Heinrich Sch�ssler im Jahre 1874 begr�ndet. Die Biochemie ist ein nat�rliches Heilverfahren, das seither seine Wirksamkeit millionenfach unter Beweis gestellt hat.

Diese Heilmethode beruht auf der Tatsache, da� im lebenden Organismus 12 besondere Mineralsalzverbindung enthalten sind. Ist es ein Zufall, da� der K�rper auch 12 Energiebahnen, so genannte Meridiane, hat?

Jede Zelle hat ihren spezifischen Aufgabenbereich. Die eine ist zust�ndig f�r die Blutbildung, die andere f�r den Knochenaufbau, wieder eine andere f�r die �bermittlung oder Informationsspeicherung. Insgesamt wird die Summe aller Zellen des menschlichen K�rpers auf etwa 60 Billionen (60'000'000'000'000) gesch�tzt. Die Zelle selbst ist aber noch lange nicht die kleinste Einheit in unserem K�rper. Sie ist Ausdruck noch kleinerer Elemente, n�mlich der Molek�le. In diesem molekularen Bereich finden die Prozesse statt, die chemischen oder biochemischen, die f�r das zellul�re Funktionieren lebenswichtig sind. Hier ist der medikament�se Ansatz, die Schl�sselstelle und die Entwicklungsebene. Aber auch die Molek�le sind nicht die kleinste Substanz. Sie sind Produkt der sich verbindenden Atome. Doch auch diese setzen sich aus weiteren Elementarteilchen (Protonen, Neuronen und Elektronen) zusammen. Und auch diese wiederum bestehen, wie man heute weiss, aus noch kleineren Elementen wie Hadronen, Photonen, Pr�onen, Neutrinos usw. Hier wird unsere menschliche Vorstellungskraft �berfordert. Diese Teilchen sind eben keine Teilchen mehr, sondern Energie. Ist das die selbe Energie, die in unseren Meridianen flie�t?

K�nnen Sie sich das vorstellen: 60 Billionen Zellen, die aus Molek�len bestehen, die wiederum aus Atomen bestehen, die wiederum aus Protonen etc. bestehen, die wiederum aus Photonen, Hadronen etc.  und diese vermutlich aus noch kleineren Teilchen bestehen? Wer sagt nun, der menschliche Organismus sei erforscht?

Dr. Sch��ler's Mineralsalze werden in der Regel in einer D6-er oder D12-er Potenz eingenommen. Lassen Sie die kleinen Tabletten, die zum gr��ten Teil aus Milchzucker bestehen, langsam im Mund (unter der Zunge) zergehen, damit die Mundschleimhaus die Salze aufnehmen kann. Kurm�ssig nimmt man zwei Tabletten um 9.00 Uhr und um 16.00 Uhr ein. Wenn mehr als ein Salz erforderlich ist, kann man sie wechselweise nehmen. In akuten F�llen kann man auch mehr und in k�rzeren Zeitabst�nden einnehmen.

Die so genannten "Heissen Sieben" betreffen das Mittel Magnesium phosphoricum Nr. 7. Davon werden 10 Tabletten in heissem Wasser aufgel�st und, nach Absinken des Milchzuckers, schluckweise so heiss als m�glich getrunken.

 

 Einnehmen der Biochemischen, hom�opathischen Funktionsmittel !
 
3-4 mal t�glich 15 bis 30 Minuten vor den Mahlzeiten oder 1 Stunde danach, zwei Tabletten einnehmen. Wichtig ist es, die Tabletten im Mund zergehen zu lassen, denn die feinstverteilten Arzneistoffe werden bereits durch die Mundschleimh�ute aufgenommen.
Eine Ausnahme ist das Mittel Nr. 7 Magnesium phosphoricum bei Schmerzanf�llen und Krampfzust�nden: 10 Tabletten in heissem Wasser aufl�sen (nicht mit Metall�ffel umr�hren) und m�glichst heiss in kleinen Mengen schlucken.
Die Funktionsmittel werden meistens in der Potenzierung D6 eingenommen
Ausnahmen (in D12 gebr�uchlich):Nr. 1 Calcium fluoratum
Nr. 3 Ferrum phosphoricum
Nr. 11 Silicea

 

Nr. 1. Calcium Fluoratum (Gef�ss und Elastizit�tsmittel)
Unbegr�ndete Furcht, unruhiger und unerquicklicher Schlaf, Sehkraft vermindert, Grauer Star bei �lteren Menschen, Schwerh�rigkeit im Alter, Gewebs- und Dr�senverh�rtungen, derber harter Kropf, rissige Zunge, Knochen- und Zahnerkrankungen (Karies), Zahnfleisch sehr empfindlich, Auflagerung an Knochen (�berbein, Fersensporn), Bandscheibensch�den, Gelenkbeschwerden, Empfindlichkeit gegen feuchtes nebliges Wetter, Belastungsschmerzen in H�fte und Knie, Rachitis, Schlottergelenke, Elastizit�tsminderung von Blutgef�ssen (Arterienverkalkung, H�morrhoiden, Krampfadern) Organserkrankungen, Empfindlichkeit der Knochenhaut, harte Warzen, Plattfuss, Probleme mit Bindegewebe. Durch W�rme Besserung der Beschwerden, feuchtes Wetter und K�lte verschlimmert.

Nr. 2. Calcium Phosphoricum (Aufbau- und Regenerationsmittel)
St�rung der Knochenhaut- und Zahnbildung (Rachitis), Knochen brechen leicht, schlechte Heilung bei Knochenbr�chen, gest�rte Blutbildung (Blutarmut), Milchallergie, wie auch Allergien aller Art, Kopfekzeme und Ausschlag, rasche Erm�dung, Menstruationsbeschwerden, in der Schwangerschaft, Rekonvaleszenz, Schulkopfschmerzen, Nervosit�t, Verlangen nach pikanten Speisen (Ger�uchertem), unangenehmer Mundgeruch, Infektanf�lligkeit aller Art, Lungenerkrankungen, Wetterempfindlichkeit, Gewebesch�den nach Erkrankung, n�chtliche Wadenkr�mpfe ohne vorherige Anstrengung, schwere Glieder, Kribbeln, Einschlafen der Extremit�ten, krankhafte Schwei�neigung, Eiwei� im Urin. Beschwerden in Ruhe und nachts verschlimmert.

Nr. 3. Ferrum Phosphoricum (Fiebermittel)
Hauptmittel f�r das 1. Entz�ndungsstadium (trockener Schwellungscharakter ohne Sekretion). Frische Wunden, Quetschungen, Verstauchungen und Blutungen, pl�tzlich auftretende entz�ndliche und fieberhafte Prozesse, Kinderkrankheiten, k�rperliche �beranstrengung, akute Magenbeschwerden mit oder ohne Erbrechen, Durchf�lle im Sommer, rheumatische Erkrankungen mit Durchblutungsst�rungen, Schmerzen. Nachts verschlimmern sich alle Beschwerden, ebenso durch W�rme und Bewegung. Linderung durch Ruhe und K�hle.

 

Nr. 5. Kalium Phosphoricum (Nervenmittel)
Nervosit�t, Ersch�pfung, Depressionen, Melancholie, Hysterie, Unlust zu geistiger T�tigkeit (Sch�ler!), Ged�chtnisschw�che, nerv�se Schlaflosigkeit, Kreuzschmerzen, Muskelschw�che, nerv�se Herzbeschwerden, zur Unterst�tzung der Behandlung organischer Herzleiden, Angstgef�hle mit Herzklopfen, bei L�hmungen, Blutverlust, Kr�fteverfall bei Infektionskrankheiten (inneres Antibiotikum!), chronische Zust�nde mit faulig und �bel riechende Absonderungen, Zellzerfall. Anstrengungen verschlimmert die Beschwerden, wohingegen eine m��ige Bewegung bessert.

Nr. 6.  Kalium Sulfuricum (Stoffwechselmittel)
Hauptmittel f�r das 3. Entz�ndungsstadium (mit gelbschleimiger Absonderung). Schnupfen, gelbschleimiger Fliessschnupfen, Katarrh, chronischeitrige Schleimhautkatarrhe von Ohr, Hals, Bronchien und Bindehaut der Augen, Magen-Darm-Katarrh, Entz�ndung von Leber und Nieren, Hautjucken, rheumatischer Gelenkschmerz, f�rdert alle Entgiftungs- und Ausscheidungsvorg�nge, Abschuppung nach Masern und Scharlach. Traurige und �ngstliche Stimmung beherrschen das Bild. Beschwerden verschlimmern sich in geschlossenen, warmen R�umen und am Abend; frische k�hle Luft verschafft Linderung.

Nr. 7. Magnesium Phosphoricum (Krampfmittel)
Das Biochemische Schmerz- und Krampfmittel, Magen-, Leib-, Gallen- und Nierenkoliken, Menstruationsbeschwerden, Engegef�hl der Herzgegend (Erkrankung der Herzkranzgef�sse), Schlaflosigkeit, Migr�neanf�lle, Zahnungsschwierigkeiten und Krampfhusten kleiner Kinder, n�chtliches Bettn�ssen, Leibschmerzen mit Durchfall, Hexenschuss, Zahnschmerzen, Adernverkalkung, H�morrhoidenbeschwerden, kann auch den Cholesterinspiegel senken. W�rme und Gegendruck bessern die Beschwerden; K�lte verschlimmert.

 Nr. 8. Natrium Chloratum (Blut- und Wasserregualtionsmittel)
Abmagerung, Appetitlosigkeit, Bleichsucht, Blutarmut, w�sseriger Nasenkatarrh, Bl�schenausschlag an der Lippe (Herpes), Tr�nen- und Speichelfluss, Magen- Darmkatarrh mit w�sserigem Durchfall, schlaffe Verstopfung, Milchmangel der W�chnerinnen, n�ssende Hautausschl�ge, Kopfschmerzen, Migr�ne, Nerven- und Antriebsschw�che, rheumatische Beschwerden. Morgens und in den Vormittagsstunden Verschlimmerung, ebenso durch feuchtk�hles Wetter und geistige Anstrengung. Viel Durst, Verlangen nach Gesalzenem. Trockene, warme oder auch frische Luft bessert.

Nr.9. Natrium Phosphoricum (Ents�uerungsmittel)
Gallenblasen-, Blasen- und Nierenentz�ndung, Gallenblasen-, Blasen- und Nierensteine, Beschwerden nach viel fettiger Nahrung, akute und chronische Krankheiten (vor allem bei Kindern), Ischias, Gicht und Rheuma bei �lteren Menschen, Magenschleimhautentz�ndung, Sodbrennen, saures Erbrechen, G�rungsst�hle, Mandel- und Rachenentz�ndungen, Bindehautentz�ndung, Gelbsucht, Honiggelbe und saure Ausscheidungen. Bewegung und feuchtkaltes Wetter verschlimmern die Beschwerden.

 Nr. 10. Natrium Sulfuricum (Entschlackungsmittel)
Schnupfen, Grippe, anwendbar bei Erkrankungen der Ausscheidungsorgane (Leber, Galle, Bauchspeicheldr�se, Nieren, Blase und Darm), Verstopfung, Durchfall, eitrige Hautausschl�ge, alte Wunden, Unterschenkelgeschw�re, �deme, Rheuma, Nierengrie�, Sch�den nach �ber- und Fehlern�hrung, Alkoholmissbrauch. Reizbare, gleichg�ltige und niedergeschlagene Menschen, die st�ndig frostig sind und auch im Bett nicht richtig warm werden. Schlimmer gegen Morgen, bei feuchtem, nebligen Wetter und in feuchter Umgebung (Wohnung). Periodizit�t beobachtbar. Gelbgr�nliche Absonderungen.

 Nr. 11. Silicea (Bindegewebe- und Eitermittel)
Akute und chronische Entz�ndungen mit Eiterungen aller Art, verleiht erschlafften Gef��w�nden neue Elastizit�t (Krampfadern, H�morrhoiden), Fisteln, Furunkeln, Dr�senentz�ndungen und Dr�senverh�rtungen (im Wechsel mit Nr. 1 geben), Arterienverkalkung, Knochenfisteln, Karies, Rachitis, Gerstenkorn, Tr�nenkanalverklebung, Zahngeschw�re, Hautjucken, Haarausfall bis hin zu Kahlk�pfigkeit, �bel riechende Schwei�e, reduziert Harns�ure im Blut und l�sst Bluterg�sse schnell verschwinden. Alles ist frostig. K�lte verschlimmert; ebenso ist gegen Abend, nachts und bei Bewegung alles schlimmer. W�rme und warmes Einh�llen bessern die Beschwerden.

 Nr. 12. Calcium Sulfuricum (Eitermittel)
Abszesse, Furunkel, Karbunkel, chronische eitrige Entz�ndungen der Nasenneben- und Kieferh�hlen bei �belriechendem und blutig eitrigem Ausfluss, eitrige Mandelentz�ndungen, eitriger Bronchialkatarrh, Blasen- und Nierenentz�ndungen, Afterfisteln, chronischer Rheumatismus, Schlaflosigkeit, Ged�chtnisschw�che und Schwindel. W�rmeunvertr�glichkeit; Schw�che und Mattigkeit machen sich breit. Rheumatiker, welchen Eisanwendungen gut tun, geh�ren hierher.

 

 

 

 

 

 

 

Nr. 4. Kalium Chloratum (Entz�ndungs- und Schleimhautmittel)
Hauptmittel f�r das 2. Entz�ndungsstadium (mit wei�en z�hfl�ssigen Absonderungen). Katarrhe verschiedener Organe und Schleimh�ute mit wei�en oder wei�schleimige z�hfl�ssigen Absonderungen, Stockschnupfen, Mandelentz�ndungen, Masern, Ziegenpeter, Heiserkeit, Keuchhusten, Lungen- und Rippenfellentz�ndung, Bronchitis mit z�hem Faden ziehendem Schleim, Mittelohrkatarrh, Schwerh�rigkeit oder Taubheit aufgrund einer chronischen Entz�ndung des Geh�rganges, Augenentz�ndungen, trockene Hautausschl�ge, Warzen, Sehnenscheidenentz�ndungen, Schwellungen der Gelenke, chronische Gelenkleiden, Rheumatismus, Schmerzen nur bei Bewegung oder durch Bewegung verschlimmert, Gicht, chronische Blasen- und Nierenentz�ndungen, chronische Blinddarmentz�ndung, Blut dick und schwarz und z�h, H�morrhoidenblutung, Hei�hunger, durch Wasser trinken gebessert, Frostbeulen, Impffolgen. Bewegung verschlimmert, ebenso gew�rzte und fette Kost. W�rme bessert die Beschwerden.

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